Windows
Unterschiedliche Fußzeilen in Word 2007/2010
0Oft werden in komplexeren Word Dokumenten verschiedene Abschnitte benötigt bei denen sich beispielsweise die Fuss- oder Kopfzeilen unterscheiden. Ein weiteres weit verbreitetes Beispiel hierbei das ein Dokument Seiten im Hoch- sowie Querformat enthalten soll oder ein Dokument das ein Inhaltsverzeichnis enthält, da hier normalerweise die Seitennummerierung erst nach dem Inhaltsverzeichnis beginnt, sich der Anfang also vom Rest des Dokuments unterscheiden muss. Zur verdeutlichung des Beispiel steht die Beispieldatei Andrea Doria.docx (Quelle: Wikipedia) zur Verfügung. Die Datei ist ein längerer Text mit Überschriften und Unterüberschriften und eignet sich daher gut für das oben genannte Beispiel mit dem Inhaltsverzeichnis und der Seitennummerierung.
Um die nun vorgestellten Funktionen sinnvoll nutzen zu können sollte Word mit Überschriften und automatischer Nummerierung der Überschriften genutzt werden. Wie das genau funktioniert wird im Artikel: Automatische Nummerierung in Überschriften und Inhaltsverzeichnissen in Microsoft Word 2007. Für eine bessere Übersicht und Verständnis wird die Option “Alles Anzeigen” gewählt ([Strg] + [*]).
Um zwischen Inhaltsverzeichnis und Fließtext unterscheiden zu müssen fügen wir nun zuerst ein Inhaltsverzeichnis in unser Dokument ein. Dazu wird das Ribbon “Verweise” aufgerufen und die Funktion “Inhaltsverzeichnis” gewählt.
Nach dem Einfügen des Inhaltsverzeichnisses sollte die Datei ungefähr so aussehen.
Um in Word verschiedene Eigenschaften für verschiedene Teile des Dokuments festlegen zu können muss das Dokument in sogenannte “Abschnitte” unterteilt werden. Es gibt insgesamt vier verschiedene dieser Abschnittsumbrüche:
- Nächste Seite
- Fortlaufend
- Gerade Seite
- Ungerade Seite
Die Namen sprechen hierbei für sich selbst, auch die Direkthilfe von Word unterstützt hier bei der richtigen Wahl des Umbruchs. Die Umbrüche werden über das Ribbon “Seitenlayout” und die Funktion “Umbrüche” eingefügt. Das Menü ist hierbei in Seitenumbrüche und Abschnittsumbrüche unterteilt, wir wählen einen der zweiteren Vier.
Für unser Beispiel verwenden wir den Abschnittsumbruch “Nächste Seite” da wir das Inhaltsverzeichnis auf einer eigenen Seite getrennt vom Rest des Dokuments haben wollen. Das ganze sollte nach dem Einfügen des Abschnittswechsels (ja, sehr sinnig das ganze im Dokument dann anders zu benennen als im Menü…) folgendermaßen aussehen.
Damit ist das Dokument in zwei Teile unterteilt worden. Der Teil vor und der nach dem Abschnittswechsel. Für jeden der beiden Teile kann Word eigene Eigenschaften zur Seiteneinrichtung, Formatierung usw. verwalten. Befindet sich der Cursor im ersten Abschnitt und wählt man Seite einrichten kann man dadurch auch das Seitenlayout auf Querformat festlegen und hat damit Quer- und Hochformat in einem Dokument. Auf das verwalten von unterschiedlichen Seitenrändern und Fußzeilen ist so möglich. Um die Fußzeilen zu definieren geht man wie sonst üblich vor. Je nachdem in welchem Abschnitt des Dokuments man gerade ist kann man die jeweiligen Fußzeilen bearbeiten.
Einstellen der Darstellungstiefe von Inhaltsverzeichnissen (Word 2007)
0Bei langen Dokumenten mit automatisch Nummerierten Überschriften mit vielen Überschriftenebenen (Überschrift 1 bis n) kann es dazu kommen das das Inhaltsverzeichnis recht lang wird. Diesem kann man dadurch entgegenwirken das man die Darstellung des Inhaltsverzeichnisses soweit anpasst das weniger als die standardmäßigen drei Ebenen im Inhaltverzeichnis anzeigen lässt.
Fügt dazu ein neues Inhaltsverzeichnis über die “Inhaltsverzeichnis”-Schaltfläche auf dem Verweise-Reiter hinzu. Über die “Inhaltsverzeichnis einfügen…”-Schaltfläche aus diesem Menü öffnet sich der “Inhaltsverzeichnis”-Dialog. Alternativ lässt sich der Inhaltsverzeichnis auch über das Menu bei einem bestehenden Inhaltsverzeichnis aufrufen.
Im “Inhaltsverzeichnis”-Dialog kann man im Abschnitt “Allgemein” unter “Ebene anzeigen” die Anzahl der Ebenen einstellen die im Inhaltsverzeichnis angezeigt werden sollen. Zuletzt muss der Dialog mit “OK” bestätigt werden.
Windows Fenster im Vordergrund halten
1In meiner kleinen Serie in der ich nützliche Windows und Linux Tools vorstelle möchte ich heute das Programm DeskPins vorstellen mit dem es möglich ist jedes Windows Fenster immer im Vordergrund zu halten. Das Programm startet sich auf Wunsch mit Windows und kan dann vom Systemtray aus gestartet werden kann. Mit einem Kilick auf das Symbol wird der Mauszeiger zu einer Pinnadel die man auf den Rahmen eines Fensters ablegen kan welches dann immer im Vordergrund gehalten wird. Durch einen Klick auf den Pin der dann im Fenster angezeigt wird beendet sich das im Vordergrund halten wieder und die Fenster reagieren wieder wie zuvor.
Für was braucht man diese Funktion eigentlich? Um zum Beispiel ein Videofenster immer im Vordergrund zu halten während man im Hintergrund dann beispielsweise im Internet surfen kann.
Beschleunigter Systemstart mit msconfig
0Wer kennt das nicht, man schaltet seinen Rechner ein und Windows bootet aber bis dann das Betriebsystem vollständig einsatzbereit ist vergehen mehr als 2 Minuten. Um den Systemstart in dieser hinsicht zu beschleunigen kann man die in allen Windowsvarianten (außer Windows 2000) integrierte Funktion/Programm msconfig verwenden. Mit msconfig kann man detailiert auf das Starten von Autostartprogrammen und Diensten einfluss nehmen, man sollte sich aber vorher überlegen welche Autostartprogramme man entfernt und welche Dienste man deaktiviert da sonst das System unter umständen nicht mehr richtig funktioniert. Jeder der die hier aufgeführten Tipps ausprobiert tut dies auf eigene Verantwortung. msconfig kann icht einfach aus der Systemsteuerung oder dem Startmenü gestartet werden, vielmehr muss man sich hierzu der Funktion “Ausführen” aus dem Startmenü bedienen. Bei Windows Vista oder 7 kann der Befehl auch direkt in das Suchfeld des Startmenüs eingetragen werden.
Nachdem der Befehl in das Textfeld des Ausführen Dialogs eingetragen worden ist wird dieser durch [Enter] oder einen Klick auf den OK-Button bestätigt. Bei Windows Vista und 7 muss eventuell das Administratorkennwort eingegeben werden um das Programm zu starten.
Unter dem Reiter “Dienste” können die unterschiedlichen Windows Dienste ein und ausgeschaltet werden, davon muss ich aber hier strickt abraten da dabei das System stark beschädigt werden kann und unter umständen nicht mehr korrekt bootet. Um die Ladegeschwindigkeit von Windows zu verbessern sind die Dienste auch nicht unbedingt das worauf es ankommt. Wie der Reiter “Systemstart” vermuten lässt finden sich dort die Funktionen die uns interessieren.
Entfernt nun bei jedem Programm das nicht mehr automatisch starten soll den Hacken vor dem Namen. Entfernt die Hacken nur von Programmen die Ihr wirklich kennt. Die Spalte “Befehl” kann dabei Aufschluss über den Pfad geben. Programme die etwas mit Windows zu tun haben sollten nicht entfernt werden, nur Programme die ihr selbst installiert habt, beispielsweise Adobe Reader, Google Updater oder Winamp Agent. Diese Programme sind für den Start des eigentlichen Programms nicht wichtig und sind nur dazu gedacht das Programm upzudaten oder bestimmt Programmteile schon beim Windowsstart zu laden um selbiges dann eine Nanosekunde schneller zu starten. Bei der Auswahl der Programme die ihr deaktiviert müsst ihr wirklich vorsichtig sein, Virenscanner oder ähnliches solltet ihr nicht deaktivieren da sonst die Systemsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.
Nachdem ihr die Systemkonfiguration mit “OK” geschlossen habt folgt ein Dialog in dem ihr euer System neustarten solltet. Nach dem Neustart erscheint noch einmal ein Dialog der euch darauf hinweist das etwas an der Systemkonfiguration geändert worden ist. Der Dialog enthält eine Checkbox, diese solltet ihr anhack damit der Dialog nicht noch einmal erscheint, ansonsten kommt er bei jedem Windows start erneut.
Durch diese kleine Maßnahme lässt sich der Systemstart erheblich beschleunigen, man sollte aber wirklich vorsichtig sein welche Programm man deaktiviert um das System nicht zu zerstören.
Tastenkürzel in Microsoft Office 2007
0Im neuen Microsoft Office 2007 ist es möglich jede Funktion also jeden Button/Funktion der Ribbons (die sieben Bänder am oberen Bildschirmrand (Start, Einfügen, Seitenlayout, Verweise, Sendungen, Überprüfen und Ansicht)) durch Tastenkürzen aufzurufen. Es ist dabei nicht nötig alle Tastenkombinationen auswedig zu lernen. Nach einem Druck auf die [Alt]-Taste werden alle verfügbaren Tastenkürzel der aktuellen Ansicht angezeigt. Das Bild unten zeigt die Office Oberfläche nach einem Druck auf [Alt], die weißen Rechtecke zeigen an welche Taste als nächstes gedrückt werden muss um die jeweilige Funktion aufzurufen.
Nach einem Druck auf [R] wird das Ribbon “Start” aktiv und die Tastenkombinationen des Ribbons werden angezeigt. Wird nun die Taste [1] gedrückt wird der zuvor markierte Text Fett geschrieben. Tastenkürzel bei denen zwei Buchstaben angegeben sind werden durch drücken der Tasten nacheinander aktiviert. Die Funktion “Rechtsbündig” wird über [A] und anschließend [R] aktiviert.
Öffnet sich ein Menü wie zum Beispiel bei der Funktion [Alt], [R] und [U] (Aufzählungen) können die Auswahlmöglichkeiten mit den Pfeiltasten ausgewählt und mit der [Enter]-Taste bestätigt werden.
Dadurch das die Tasten die zum Aufrufen der Funktionen gedrückt werden müssen immer im Programm angezeigt werden wenn sie benötigt werden können die Tastenkombinationen schnell und einfach erlernt werden und auch das Ausführen von längere Kombinationen ist auch für den Laien einfach.
Beispiele
Eine neue Formel einfügen: [Alt], [I], [E], [N]
Ein Bild von der Festplatte einfügen: [Alt], [I], [F]
Ein markiertes Bild zuschneiden (Crop): [Alt], [J], [V], [C]
Links
Tastenkombinationen für Microsoft Office Word
Microsoft Office Online
VirtualBox
0Wer öfter Betriebssystem ausprobiert oder mit potenziell gefährlichen Programmen die von Viren oder anderen Schädlingen befallen sein können experimentiert muss diese nicht immer auf seinem Produktivsystem machen. In diesem Fall bietet es sich an eine [W:virtuelle Maschine] zu nutzen. Aus der Vielzahl der virtuellen Maschinen (Microsoft Virtual PC, VMware Workstation, Parallels Workstation) fällt eine besonders auf: Sun xVM VirtualBox. VirtualBox ist eine für eine Vvielzahl von Hostsystemen (Linux, Unix, Mac und Windows) verfügbare und kann über Linux, Unix und Windows oder aber auch anderen Gastbetriebsystemen umgehen.
Um meine Windows 7 Beta zu testen habe ich mir zum Beispeile eine virtuelle Maschine in VirtualBox angelegt. Das selbe habe ich auch mit einer Ubuntu 8.10 installation gemacht. Die Software ist, trotz dem das sie von Sun ist, völlig kostenlos.
Um die Gastbetriebsysteme in die bestehende Arbeitsumgebung zu integrieren steht für windowsartige Betriebsysteme ein Treiberpacket zur Verfügung das im Gastbetriebssystem installiert werden kann, danach ist der Dateiaustausch mit der virtuellen Maschine und der Host möglich, außerdem enthält das Treiberpacket treiber für die Netzwerk- und Grafikkarte. Virtualbox kann direkt mit ISO Images umgehen es ist also nicht nötig das Betriebssystem seiner Wahl erst auf eine CD zu brennen, man kann dasImage direkt einbinden und installieren.
Automatische Nummerierung in Überschriften und Inhaltsverzeichnissen in OpenOffice.org 3
4Nachdem wir uns schon mit der automatischen Nummerierung von Überschriften in Microsoft Office Word 2007 beschäftigt haben werfen wir heute einen Blick auf die immer beliebter werdende Open Source Konkurrenz OpenOffice.org 3.
Wie schon im Artikel “Automatische Nummerierung in Überschriften und Inhaltsverzeichnissen in Microsoft Word 2007″ beschrieben ist die automatische Nummerierung der Überschriften in wissenschaftlichen Dokumenten unerlässlich. In OpenOffice.org ist, wie ich finde, die Funktion der automatischen Kapitelnummerierung besser gelöst als in Microsoft Word 2007.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Die Überschriften können über die Tastenkombination [Strg] + [1] .. [5] einfach jedem Text zugewiesen werden. Ein Inhaltsverzeichnis kann über das Menü “Einfügen” –> “Verzeichnisse” –> “Verzeichnisse” im Reiter “Verzeichnis” eingefügt werden.
Wir gehen wieder von unserem Standarddokument oder einem leeren Dokument aus:
Über den Menüpunkt “Extras” im Menü am oberen Rand des Fensters können wir auf die Funktion “Kapitelnummerierung…” zugreifen
Im darauffolgenden Menü können die Nummerierungen für die unterschiedlichen Überschriften einfach festgelegt werden.
Aus der Liste “Ebene” können für die jeweiligen Überschriften in der Drop-Down-Boxen “Nummer” das Format ausgewählt werden welches für die Überschrift angezeigt werden soll (Zahlen oder Buchstaben). Über das Feld “Vollständig” kann angegeben werden ob die vorherige Nummerierung für die aktuelle Überschrift mit angezeigt werden soll oder nicht. Nach einem Klick auf den “OK” Button werden alle Änderungen übernommen und die Überschriften sind fortan nummeriert.
Das fertige Dokument mit den nummerierten Überschriften und dem nummerierten Inhaltsverzeichnis sehen wir im letzten Bild.
Microsoft Office Word 2007 als PDF speichern
0Mit Microsoft Office ist es, nicht wie in OpenOffice.org nicht von Haus aus möglich als PDF zu speichern. Microsoft liefert dieses Feature allerdings mit einem Plugin nach, mit dem einfach über die “Office” Schaltfläche als PDF gespeichert werden kann. Im Vergleich zu ich sag mal “kommerzielleren” Lösungen von Adobe hat das Plugin einen entscheidenden Vorteil, es ist ähnlich schnell wie die PDF-Exportfunktion von OpenOffice.org. Das letzte mal als ich mit der Original Adobe Lösung gearbeitet habe hat diese 15 Minuten für den Export eines 100 Seiten Dokuments gebraucht, was im Arbeitsalltag einfach unzumutbar ist. Die neue Version von Adobe Acrobat soll allerdings 1/3 schneller sein als die alter Version so würde diese also nur noch geschätze 10 Minuten für das Dokument benötigen. Dabei muss ich vielleicht noch anmerken das es sich um einen 1 Ghz Rechner mit 1 GB Ram gehandelt hat, der Fairness halber.
Downloadlink
Add-In für 2007 Microsoft Office: “Speichern unter – PDF oder XPS” von Microsoft


























